BIENENWERKSTATT

BIENENWERKSTATT

April

    

In den Niederungen hat bereits seit einiger Zeit der Frühling mit Weiden, Löwenzahn, Winterling, Krokus, Mandel u.a. Einzug gehalten. In höheren Lagen verzögert sich die Entwicklung und damit auch die Bienenarbeit.
Wer die Möglichkeit hatte im März mit der Auswinterungsrevision seine Völker zu ordnen und einen ersten Eindruck über Futtervorrat und Bruteinschlag gewonnen hat, der kann sich nun etwas Zeit lassen. Da ja der Raumbedarf  angepasst wurde, darf jetzt ruhig ein wenig Druck in den Völkern entstehen. Man sieht das am Besten bei einem Blick durch den Putzkeil. Erst wenn die Rähmchenunterseiten gut mit Bienen besetzt sind ist an eine Erweiterung zu denken.  

Auf diese Weise übersteht das Volk auch am besten mögliche Wetterkapriolen die in diesem Monat noch recht wahrscheinlich sind. Es ist sinnvoll sich eine Stärkeskala anzugewöhnen um rasch die Völker bewerten zu können. Wir halten uns dabei an die „gewohnte“ Benotung aus der

Schulzeit,

 

also: 

1 = sehr gut  (Spitzenvölker)

2 = gut         ( meist die Völker die am wenigsten Arbeit machen – bei gutem Ertrag)

3 = befriedigend  ( Völker die es „gerade noch“ schaffen sich aus eigener Kraft zu entwickeln)

4 = unbefriedigend (Völker schaffen es nicht aus eigener Kraft) 
 

die Note 5 entfällt

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Allerdings hat sich in der Praxis gezeigt diese Zahlen durch + und weiter zu splitten. Also finden sich in den Aufzeichnungen auch Stärkebeurteilungen wie  +1 oder - 3  wobei 3 – etwas besser ist als 3 – 4 usw.Diese Skala kann sich jeder selbst zurechtlegen, sollte aber bei einem einmal gewählten System bleiben.

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Da die Beurteilung gewohnheitsmäßig immer vorgenommen wird ergibt sich entweder eine gewisse Kontinuität oder ein Bruch – beispielsweise wenn ein Volk geschwärmt ist. Aber vor allem kann man dann daraus die Dynamik eines Volkes ablesen. 

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1er Völker brauchen in diesem Monat auch unsere erste Aufmerksamkeit, 

2er Völker geben sich da weit gemütlicher. 

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Im April fällt auch bereits die Entscheidung für Nachzuchtwürdigkeit. Sanftheit vorausgesetzt halte ich gute Überwinterung und zügige Frühjahrsentwicklung für das wichtigste Zuchtkriterium. Alles Andere ist Zweitrangig.  

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Das Gesamtsystem der Stärkebeurteilung ist dennoch relativ. Das stärkste und das schwächste Volk bestimmen die Bandbreite. Das variiert etwas in jedem Jahr.  

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Grundsätzlich möchte ich zusammenfassen:  

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Ebenso wie ich eine möglichst zeitige Auswinterungsrevision im März begrüße, schätze ich es, mir im April, bei der Frühjahrsrevision etwas Zeit zu lassen.  Da sind bereits die Stärkenotizen vom März hilfreich. Bevor nicht die Einservölker vom März die Rähmchenunterseiten (Putzkeilansicht) gut abdecken brauche ich bei den anderen gar nicht nachschauen. Zwischen den beiden Revisionen liegt idealerweise ein Zeitfenster von 3 - 4 Wochen. Ideal um einen netten 14 Tage Urlaub einzubauen und recht praktisch um meine Ungeduld zu zügeln. 

                                                  

Ab Mitte April geht es dann, gutes Wetter vorausgesetzt, wirklich zur Sache.

 Es ist eine kritische Zeit. Trotz schlüpfender Bienen ist der Abgang zum Monatsanfang noch nicht wirklich kompensiert und die bereits herrschende Blütenumgebung bietet auch noch keine nennenswerte Tracht. Der Futtervorrat ist also gerade jetzt im Auge zu behalten und im Zweifelsfall (der eigentlich nicht eintreten sollte) sogar flüssig zu ergänzen. Der starke Bruteinschlag erfordert offene Futterkränze und darf durch nichts unterbrochen werden. Der Mindestfuttervorrat sollte noch 5 kg betragen und wenn es mehr ist schadet das keineswegs.  

Diese erste Entwicklungsphase zwischen den beiden Revisionen ist auch der erste Prüfstein für die Saison. Es ist wie bei einem Weitsprung. Stimmt der Anlauf sehen die Chancen für einen guten Flug  auch gut aus.  

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Das Tempo der Entwicklung wird jetzt maßgeblich vom Wetter bestimmt. Daher bleibt diese kritische Zeit immer ein Balanceakt und variiert von Jahr zu Jahr. Durch das Wetter kann jetzt das Tempo der Entwicklung stark beschleunigt oder gebremst werden.

Bereits 1 -2 Wochen später können die Voraussetzungen für den ersten Korrektureingriff bei 1er Völkern gegeben sein. Der Zuwachs an Bienen beginnt deren Abgang zu überwiegen und die Populationskurve geht von da an steil nach oben.

Wird dieser Entwicklungssprung verpasst oder übersehen geraten die 1er Völker unweigerlich in Schwarmstimmung.

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 Hier trennen sich auch die Wege des Züchters und des Honigimkers.  

Für Letzteren geht es darum, den Aufwärtstrend so lange als möglich hinauszuziehen, sei es durch ausgleichen von Völkern durch Brutwabenentnahme die dann Schwächeren gegeben werden, oder/und aufsetzen von Zargen mit Mittelwänden. Dabei werden auch 2-3 Brutwaben nach oben in die Mitte gehängt. 

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Viele Diskussionen drehen sich immer wieder darum was sinnvoller wäre, Auf-, Unter-, oder Zwischensetzen. Dabei hat alles seinen Sinn wenn der Zeitpunkt stimmt. 

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Aufsetzen – ist sinnvoll beim ersten Korrektureingriff. Das Volk hat keine nennenswerte Futterkappe mehr welche eine Blockade nach oben darstellen könnte. Es wird ja gelegentlich darüber geklagt,  einzelne Völker würden die Aufsatzzarge ignorieren und stattdessen in den hohen Boden bauen. Der Grund dafür kann eine Brut – und Bienenmassierung in der Bodenzarge sein. Beim Aufsetzen sollte sich die meiste Brut in der zweiten Zarge befinden. Ein gewisser Leerraum in der Bodenzarge wirkt schwarmhemmend und hat durchaus seinen Sinn. Bei gutem Wetter und Tracht dient dieser Freiraum als notwendiges Zwischenlager.  

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Steht dieser Raum nicht zur Verfügung fühlt sich das Volk eingeengt, trotz der Aufsatzzarge und baut nach unten um genau diesen Freiraum zu schaffen. Dadurch engt es sich aber weiter ein, die Bienenmassierung konzentriert sich hier immer mehr und die Schwarmlust ist nicht mehr weit. Oft wird angenommen die fehlende Baulust in der Aufsatzzarge sei der Schwarmlust zuzuschreiben. Dem widerspricht aber der ausgebaute Boden, der in seinen Anfängen meist gar nicht oder zu spät bemerkt wird. 

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Stimmt die Verteilung der Brut und Besatzdichte so ist eine willige Ausdehnung nach oben um diese Zeit gegeben und es besteht ein spannungsfreier Entwicklungsverlauf bis zum Brutmaximum. 

                                                  

Bild:  Platzbezeichnungen für Zargen und Rähmchen wie sie auch in der Stockkarte eingetragen werden

Zwischensetzen – (Platz 2) ist zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll wenn man die Baulust nützen und schnell Mittelwänden ausbauen lassen möchte, oder in der Bodenzarge Futterwaben sind die umgetragen werden sollen. ( z.B. Melezitosehonig ). Auch wenn oben bereits breite Futterkränze angelegt wurden ist es nicht mehr empfehlenswert aufzusetzen. Darüber hinaus kann man auf diese Art auch als Standimker viel leichter Sortenhonig ernten, da er sozusagen wie die Jahresringe im Baum, geschichtet ist. Flachzargen sind da natürlich besonders geeignet. 

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Untersetzen – ist sinnvoll wenn man Naturbau haben möchte, sei es aus biologischen Gründen oder auch nur um mehr Wachs zu bekommen. Da Untersetzen einem späteren Zeitpunkt vorbehalten bleibt ist es auch mit Mittelwänden nur bei Völkern anzuraten die gut durchhängen. Ebenso möglich ist Untersetzen bei einem Volk, welches noch im April als Finisher vorgesehen ist.  

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Nach der Raumgabe sollte mindestens noch 3 Tage gutes Flugwetter herrschen, (Wetterbericht) dann sind die Mittelwände ausgebaut und die ersten Stifte zu sehen. Die Kirsche steht um die Zeit in voller Blüte und bereits Tage danach kann jetzt eine weitere Zarge auf Platz 2 zwischengesetzt werden. Manche Flachzargenimker geben sogar beide zugleich. Stimmt die Tracht, das Wetter und die Bienenpopulation ist die Dynamik jetzt wohl am stärksten.  

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Daher sind bei der Erweiterung auch unbedingt 1-2 leere Rahmen für Drohnenbau einzuhängen. Haben die Rähmchen einen Vorbaustreifen oder den Rest einer ausgeschnittenen Wabe, hängt man sie ganz an den Rand. Sind sie aber glatt ohne Vorgabe kommen sie auf Platz 2. Für Drohnenbau vermeide ich es aber gänzlich neue Rähmchen zu verwenden.  

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Wer im März Schwächlinge (Gastvölker) auf Einser aufgesetzt hat (Wirtsvölker) – kann jetzt die Beiden wieder trennen, wobei der Gast am Standort verbleibt und der Wirt verstellt wird. Das gleicht aus und man erhält auf diese Weise  zwei schöne 2er Völker. Natürlich wird das auf der Stockkarte vermerkt und die Königin des Wirtes verliert dadurch nicht ihren „Status“ der Zuchttauglichkeit.  

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Es ist die Zeit, kurz vor der depressiven Phase die das Schwarmfieber einleiten würde. In Frühtrachtgebieten verläuft diese Zeit viel dramatischer ab als bei Sommertrachten. Die Kunst um diese Zeit besteht eben darin, die bevorstehende depressive Phase sozusagen vor sich her zu schieben. Es liegt aber in der Natur der Sache dass dies eben nicht immer bei allen Völkern gelingt. Was dann?

Die Antwort darauf ist der Zwischenableger den wir aber erst im nächsten Monat beleuchten wollen. 

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Zargenwechsel - ist eine Möglichkeit den Aufwärtstrend entgegen zu kommen wenn die Brut in der oberen Zarge „ansteht“ die Bienentraube jedoch in beide Zargen ausgedehnt ist. Das ist in diesem Monat sinnvoll wenn noch kein starker Eintrag ein Zwischenlager (leere Zellen im unteren Bereich) nötig macht. Bis zum Einsetzen der Tracht befindet sich 2/3 der Brut wieder oben. Da durch den Zargenwechsel auch Futterwaben nach unten gelangt sind (und diese langsam auch umgetragen werden) entsteht ein stetiger Futterstrom der als Brutreiz dient. 

Jetzt wenden wir uns dem Weg des Züchters zu. 

Der Züchter wird bei den Reinzuchtvölkern jedes Ausgleichen vermeiden da er ja selektieren will.

Diese Völker werden gleichzeitig und auf die gleiche Art erweitert. Ausgenommen sind natürlich ältere Zuchtköniginnen von denen bereits Töchter am Stand sind die sich bewährt haben. Diese werden auf Ablegerstärke gehalten damit sie sich nicht frühzeitig verausgaben. 

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Finisher, das sind Völker welche dazu bestimmt sind bereits (im Starter oder Anbrütekasten) angenommene Weiselzellen bis zu deren Verdeckelung fertig zu pflegen, werden von unten erweitert. Der Grund dafür ist, die Bienenmassierung im oberen Bereich nicht aufzulockern und dennoch das Wachstumspotential nicht zu blockieren. Sie bekommen in manchen Jahren noch im April (29. od. 30.) den Zuchtrahmen. Der Termin richtet sich nach dem Zuchtkalender falls man die Belegstelle schon bei deren Eröffnung beschicken will. 

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Zukünftige Starter (auf 2 Zargen) werden nicht erweitert, bekommen aber gut 7 Tage vorher ein Absperrgitter. Beim Einsatz als Starter wird die obere Zarge die nun nur ältere Brut enthält auf den Boden gesetzt, einige Waben mit Jungbienen noch dazu geschüttelt und die untere Zarge mit der Königin auf einen neuen Platz verstellt. Nach zwei Stunden werden die belarvten Näpfchen eingehängt. 

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Soll der Starter für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen ist er laufend mit verdeckelten Brutwaben zu verstärken. Es kommt eben darauf an ob man kurzzeitig viele Weiselzellen, oder Diese über eine längere Distanz zur Verfügung haben möchte. 

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Eine weitere Möglichkeit bietet der Anbrütekasten.

Er schont die Völker und ist somit sehr ökonomisch, besonders wenn man eine größere Serie anlegen will.  

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Der Anbrütekasten besitzt einen großen Gitterboden und kein Flugloch.

Variante 1 

Er bekommt nur eine Einzige – mittig eingehängte - Wabe die sorgfältig ausgewählt wird. Sie muss genug verdeckeltes UND offenes Futter und Pollen enthalten.

Variante 2 

Statt nur einer Wabe werden 3 in einen entsprechenden Kasten gehängt. Wieder wird auf Pollen und Futter geachtet. Wenn zu wenig OFFENES Futter auf der Wabe ist kann in einer Leerwabe Wasser gereicht werden.

Dieser Kasten braucht aber einen 5cm Aufsatz bis zum Lochdeckel mit den Zuchtpfropfen, da die Weiselzellen ÜBER den Waben sind. Der weitere Vorgang ist bei Beiden gleich.

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Dann werden so viele Jungbienen aus verschiedenen Völkern dazugekehrt dass sich eine dicke Schwarmtraube rund um diese Wabe bildet. Einige Stunden sollte dieser Kasten schon dunkel und ruhig stehen bevor er belarvt wird. 

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Der Deckel besitzt 2 Lochreihen für die Zuchtpfropfen, links und rechts von der Wabe. (Variante 1) Oder 3 Reihen (Variante 2). Vorerst mit blinden Korken (ohne Näpfchen) verschlossen. Jetzt beginnt man mit dem Belarven und kann die Näpfchen einzeln oder kurzfristig immer 3 oder 4 gegen die blinden Korken tauschen. Da der Kasten ja selbst nicht geöffnet wird, kommen die Weiselnäpfchen somit sofort und ohne Verzögerung mitten in die Bienentraube hinein. Abschließend legt man eine wärmende Kopfabdeckung darauf. (Decke oder ähnliches) 

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Der Anbrütekasten besitzt eine maximale „Lebensdauer“ von 3 Tagen, danach ist er wieder aufzulösen. Er wird dann weitergeführt wie ein Kunstschwarm.  

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Die Weiselnäpfchen können hier aber im 12 Stundenrythmus gegeben werden. Das macht ihn sehr ergiebig und zu einer echten Alternative gegenüber einigen Startervölkern. Wenn man bei jedem Belarvungs – Durchgang einen unterschiedlichen Zuchtstoff verwenden möchte ist es ratsam schon die Zuchtpfropfen eindeutig zu markieren. Aufzeichnungen alleine genügen hier nicht. Das gibt später garantiert ein heilloses Durcheinander.  

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Wünscht man die Zuchtkassette vom Nicot System zu verwenden, so kann diese jetzt in ein Rähmchen gesetzt dem Volk zugegeben werden. Aber da sie einige Wochen im Volk verbleiben soll bevor die Königin darauf gesperrt wird, wird sich der Zuchtbeginn in den Mai hinein verschieben.  

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Haben wir rechtzeitig die Baurahmen gegeben so schlüpfen bereits gegen Monatsende steigende Zahlen von Drohnen. Legt man Wert auf Königinnen, sei es nun durch Zucht oder Verwertung von Weiselzellen so wird man die Drohnenrahmen NICHT ausschneiden dürfen. Außerdem sind im ersten Drohnensatz meist nur wenige Varroen zu finden. Davon kann man sich leicht selbst überzeugen indem man einige Ecken dieser Waben aufbricht und nachschaut. Auch bei Drohnen gilt der Richtsatz von 40 Tagen vom Ei bis zur geschlechtsreifen Drohne.

Die ersten Drohnenrahmen sind also ein richtiger Schatz für den Züchter 

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Wenn man von den besten Völkern solche verdeckelte Drohnenrahmen den mittelmäßigen Völkern zuhängt und von den nachzuchtwürdigen Völkern neu bauen lässt, kann man das Drohnenmaterial des ersten Satzes positiv beeinflussen. 

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Noch ein Wort zum Zuchtbeginn. Es gibt da eine Faustregel:

Wenn genügend Drohnen zu sehen sind, kann man mit der Zucht BEGINNEN !!  Dann werden sie geschlechtsreif sein wenn sie von den jungen Königinnen gebraucht werden.

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Und jetzt wünsche ich uns Allen

„Gutes Gelingen“

bis zum nächsten Mal 

Heinz Strohmer

(Bienenwerkstatt)